WasserskiFreunde des weiten, blaugrünen Nass lieben trendige Wassersportarten wie Wakeboarden, Wasserskilaufen, Kite- oder Windsurfing. Möchten auch Sie eine dieser spaßbringenden Aktivitäten ausprobieren, so bedarf es unbedingt zweier Voraussetzungen: einerseits der Fähigkeit, zu schwimmen, und andererseits der Angstfreiheit vor dem Wasser.
Wer das große Spektakel hingegen scheut, greift am besten zu einem Wasserreifen!

Bretter, die die Welt bedeuten?

Beim Wasserskilaufen stehen Sie auf zwei an der Front aufgebogenen Brettern und werden üblicherweise von einem Motorboot oder einem Wasserskilift, mit dem Sie jeweils durch eine Leine samt Haltegriff verbunden sind, mit relativ hoher Geschwindigkeit über eine Wasserfläche gezogen. Schon beim „Tiefwasserstart“ begeben Sie sich in eine leichte Hocke, die Sie die gesamte Fahrt über bewahren. In der weichen Gummimanschette an den Skiern finden Ihre Füße den nötigen Halt; zur Führung der Bretter dient eine kleine Finne, die im hinteren Bereich an der Unterseite angebracht ist. Nach ein bisschen Training steht beim Wasserskifahren absolut der Spaß im Vordergrund. Als Erfinder der Sportart, die insbesondere während der Sommerzeit zahlreiche Menschen enthusiastisch ausüben, gilt Ralph Samuelson. Doch nicht nur als Hobby-, sondern auch als Wettkampfsport sorgt Wasserski inzwischen für große Begeisterung: Profis messen sich in verschiedenen Disziplinen, etwa Slalom, Springen und Figurenlauf.

Mit dem Wakeboard über das Wasser gleiten

So, wie sich das Lager der Wintersportler in Skifahrer und Snowboarder teilt, gibt es auch bei den Sommeraktiven einige, die das Wakeboard den Wasserskiern vorziehen. Mit dem an die Füße geschnallten Brett gleiten Sie über das Wasser, wobei Sie vom Motorboot oder der Seilbahn aus gesehen seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Board stehen. Als Startrampe fungiert eine Schanze, „Kicker“ genannt. Beim Sausen über das Meer oder den See erreichen Sie eine maximale Geschwindigkeit von knapp 40 km/h. Besonders geschätzt sind die Sprünge und Tricks, welche sich mit dem Wakeboard durchführen lassen. Es handelt sich um eine relativ junge Sportart, sie entstand in den 1980er-Jahren als Mischung aus Wellenreiten und Wasserski. In Berlin wurde 1995 der erste deutsche Wakeboard-Verein gegründet; zehn Jahre später gab es die Premiere der Sportart bei den World Games.

Die richtige Ausrüstung für den nassen Spaß

Wer sich an einer der spektakulären Sportarten wie Wasserskilaufen oder Wakeboarden versuchen möchte, braucht eine entsprechend umfangreiche Ausrüstung, die von den Brettern bis zur speziellen Kleidung, etwa einem Neoprenanzug, reicht. Genügt Ihnen der einfachere nasse Spaß, empfiehlt sich unter anderem ein Wasserreifen, mit dem sich auch allerlei Fun erleben lässt!

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